Finfo: Was steckt hinter “Deutschlands” profitabelsten Newsletter

Was ist finfo

Im März 2021 startete der Newsletter finfo, mit der Mission, Privatanlegern jeden Morgen um 6:00 mit den wichtigsten Finanznachrichten zu versorgen. Der Newsletter ist dabei sehr kompakt und leicht verständlich und soll die “langweiligen” Finanznachrichten mithilfe von Memes und lustigen Sprüchen auf eine humorvolle Art vermitteln. In diesem Review möchte ich euch kurz erklären, was hinter dem Newsletter steckt und was euch als Leser erwartet.

Wer steckt hinter finfo

Der Gründer und Autor ist Benjamin Franzil, bekannt als Partner des deutschen Start-ups AlleAktien. Benjamin absolvierte seinen Bachelor und Master in Wirtschaftsingenieurwesen an der Hochschule Trier. Außerdem hat er ein Praktikum bei dem Entwicklungs-Zentrum der Clemson University im Automobilbereich absolviert und seine Masterarbeit in Kooperation mit dem DAX-Unternehmen Infineon, im Bereich der Digitalisierung und Forschungsstrategie vollendet. Bei AlleAktien ist er spezialisiert auf die Branchen Luxus, Halbleiter und Restaurants. Hier geht es zu seinem LinkedIn Profil.

Bei seiner Arbeit als Autor bei finfo kommt ihm somit seine Erfahrung als Aktienanalyst zu gute. Wichtige Nachrichten kann er schnell und sachlich einschätzen und seine Meinung noch vorbörslich über finfo vermitteln.

Wie ist ein finfo-Newsletter aufgebaut?

Der Newsletter ist sehr schlicht und einfach gehalten. Leser können somit innerhalb weniger Minuten alles wichtige erfahren, ohne sich durch alle möglichen Nachrichtenanbieter zu wälzen.

Übersicht. Jeder Newsletter startet mit den Veränderungen der wichtigsten Indizes. Im deutsche Raum ist das der DAX, sowie international der S&P 500, sowie der Nasdaq 100. Dazu kommt noch die Kryptowährung Bitcoin. Danach folgt auch schon eine kurze Übersicht über alle Inhalte des Tages. Dadurch können Leser schnell entscheiden, ob sie vielleicht direkt zu den für sie am wichtigsten Teil springen möchten.

Ein bis zwei Top-Stories. Nach der Übersicht folgt eine oder zwei Top-Stories. Diese werden immer von einem Meme eingeleitet eingeleitet und haben eine Einleitung, zwei bis vier Absätze und eine Zusammenfassung. Hier eins meiner Lieblingsmemes aus Goodfellas:

Darauf folgt die eigentliche Story. Hier als Beispiel WeWork:

Zum Schluss folgt noch eine kurze Zusammenfassung. Sollten Leser keine Zeit haben die ganze Story zu lesen, werden sie hier trotzdem über das wichtigste informiert:

Side Stories. Der wahrscheinlich wichtigster Teil sind die sogenannten Side-Stories. Hier werden alle wichtigen Nachrichten in zwei bis drei Sätzen zusammengefasst und geben Lesern somit binnen Sekunden einen Überblick über alle wichtigen Nachrichten. Auch hier ist der Ton humorvoll und die meisten Stories werden mit einem Spruch oder Wortspiel eingeleitet.

 

Quartalszahlen. Zum Schluss folgt noch eine Übersicht über die wichtigsten Quartalszahlen. Gerade in der Berichtssaison werden es auch mal mehr als sechs Übersichten, aber auch hier ist alles kompakt und schnell verständlich, sodass der Leser den geballten Mehrwert in wenigen Sekunden bekommt.

Gelegentlich “Flops der Woche”. Optional gibt es noch eine extra Story, die nicht wichtig genug für eine Top-Story ist, aber auch zu lang für eine Side-Story. Ein Beispiel wäre ein “Flop der Woche”:

Die Nachricht hat keinen großen Einflus auf börsengelistete Unternehmen, aber ist unterhaltsam und bietet Lesern häufig noch etwas Gesprächsstoff mit Kollegen oder Freunden.

Fazit

finfo hat die Mission, die wichtigsten News, kompakt, leicht verständlich und humorvoll zu vermitteln. Jeder Newsletter ist innerhalb von fünf Minuten lesbar, bietet aber einen geballten Mehrwert — daher auch, “der profitabelste Newsletter Deutschlands”.

 

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